Erscheinungsjahr 1886
Verlag Göppingen, Erwin Herwig,
Beschreibung Einband berieben. Besonders auf den ersten und letzten Seiten (sonst gelegentlich) etwas fleckig. Julius Ludwig Koch wurde am 4. Dezember 1841 als ältestes von acht Kindern zu Laichingen in Württemberg geboren. Sein Vater Dr. med. et phil. Karl Ludwig Koch, entstammte einer Lehrerfamilie aus Hannover, kam aber schon in jungen Jahren nach Württemberg und ließ sich als praktischer Arzt in Laichingen nieder. Seine Mutter Pauline Friederike Zeller war die Tochter eines Pfarrers. Seine Eltern waren tiefreligiöse Menschen und so sollte er zunächst das Landexamen machen um dann in den Kirchen- und Schuldienst einzutreten. Nachdem er das Landexamen aber nicht bestanden hat zerschlug sich dieser Berufswunsch und er widmete sich den Naturwissenschaften. Er studierte 1863 - 1867 Medizin in Tübingen. 1869 ließ er sich als praktischer Arzt in Laichingen nieder, wo er 1870 die Tochter des Landpfarrers in Meimsheim Julie Herwig heiratete.Im gleichen Jahr übernahm er die Hausarztstelle an der Heilanstalt Christophsbad in Göppingen. Im Juli 1874 übernahm er als Nachfolger von Karl Schäffer die Leitung der württembergischen staatlichen Pflegeanstalt Zwiefalten. Dieses Amt führte er 24 Jahre, bis er im Februar 1898 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand trat. Er war ein fruchtbarer Schriftsteller, der sich zunächst mit philosophgischen Fragen auseinandersetzte und sich später fachwissenschaftlichen Themen widmete. In der Schrift "Die Wirklichkeit und ihre Erkenntnis" setzt sich der Julius Koch mit Kants Erkennntislehre auseinander. Being deeply rooted in a Christian faith and having much interest in moral and ethical issues, Koch published some philosophical works. For exampel: "Die Wirklichkeit und ihre Erkenntnis" (Reality and its knowledge), in which he tried to bring together critical Kantian philosophy and Christian conviction. Sehr selten. Krauß Bd. 2 S.473.
Format 18 x 13 cm, Halbleder mit etwas Rückenvergoldung
Bestellnummer 6175
Sprache Deutsch
Seiten 390 S.