Erscheinungsjahr 1863
Verlag Wien, Wilhelm Braumüller,
Beschreibung Einband berieben. Handschriftlicher Besitzereintrag auf Innendeckel.Gelegentlich etwas fleckig. Hinteres Vorsatz knittrig. Gutes Leseexemplar. "Sebastian Brunner (* 10. Dezember 1814 in Wien; † 26. November 1893 ebenda) war ein antisemitischer katholischer Theologe und Schriftsteller. Er war der Sohn eines wohlhabenden Fabrikanten, besuchte 1826 bis 1832 das Schottengymnasium, studierte ab 1832 Philosophie am Lyzeum in Krems und ab 1834 Theologie an der Universität Wien. Er wurde am 25. Juli 1838 zum Priester geweiht, war dann Kaplan in Neudorf bei Staatz und ab 1839 in Perchtoldsdorf. 1842 wurde er Pfarrprovisor von Wienerherberg und 1843 Kaplan von Altlerchenfeld (Wien VII.). Hier konnte er in Kontakt mit berühmten Gelehrten treten, schloss sich dem Prediger Johann Emanuel Veith an und lernte auf seinen Reisen u. a. in München Johann Joseph Görres kennen. 1843 bis 1848 stellte Brunner für Metternich Gesandtschaftsberichte über die religiöse und politische Bewegung zusammen und beurteilte diese. 1846 wurde er von Metternich nach Deutschland und Frankreich gesandt und machte über seine Beobachtungen ein Referat, worin er das Losbrechen der Revolution in längstens zwei Jahren voraussagte. 1845 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert und gründete 1848 die „Wiener Kirchenzeitung für Glauben, Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“, die er bis 1865 herausgab, und bekleidete 1853 bis 1856 die Stelle eines Feiertagspredigers an der Universitätskirche in Wien. 1856 gab er seine Ämter auf und wirkte nur mehr als Schriftsteller, wurde Apostolischer Protonotar und Päpstlicher Hausprälat und 1875 fürsterzbischöflicher Konsistorialrat sowie Domherr von Albano und Conte romano. Sebastian Brunner war Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und war Großmeister - Procurator von 1880 bis zu seinem Tode 1893. Er war Großkreuzträger des päpstlichen Ordens vom Heiligen Grab." (Wikipedia)
Format 18 x 13 cm, Halbleder
Bestellnummer 8042
Sprache Deutsch
Seiten XVIII, 607 S.