Erscheinungsjahr oJ (um 1930)
Verlag München, Süddeutsche Verlagsgesellschaft,
Beschreibung Einband stärker fleckig. Zu Beginn einige Seiten fingerfleckig. Buchblock gut erhalten. Handschriftlicher Besitzereintrag auf Vorsatz. Albert Boßlet (* 23. Januar 1880 in Frankenthal (Pfalz); † 28. Oktober 1957 in Würzburg) war ein deutscher Architekt. Stilistisch gilt er als Vertreter der so genannten Heimatschutz-Bewegung, trat vor allem auf dem Gebiet des katholischen Kirchenbaus hervor und schuf allein bis zum Zweiten Weltkrieg annähernd 100 katholische Kirchen. Boßlet erhielt seine Ausbildung 1901–1903 am privaten Technikum Strelitz. Nach verschiedenen Stationen als Mitarbeiter in namhaften Architekturbüros in Köln, Saarbrücken und Stuttgart ließ er sich 1909 in Landau (Pfalz) als selbstständiger Architekt nieder. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete Boßlet 1919–1925 als Referent für Wohnungsbau im bayerischen Innenministerium in München, zuletzt im Rang eines Landesbaurats. Im Rahmen dieser Tätigkeit machte er sich Anfang der 1920er Jahre beim Wiederaufbau des durch eine Explosion im Werk der BASF zerstörten Oppau einen Namen. Ab 1925 übte er dann seinen Beruf wieder in selbstständiger Tätigkeit aus, zunächst in München und seit ca. 1928 in Würzburg. Nach Kriegsende gründete er 1945 zusammen mit seinem Neffen Erwin van Aaken eine Arbeitsgemeinschaft, die bis zu seinem Tode bestand (Wikipedia).
Format 33 x 26 cm, Leinen
Bestellnummer 4891
Sprache Deutsch
Seiten 117 S. mit zahlr. Abb.