
Beschreibung Vorhanden sind Einträge von Eduard Elwert, Eduard Eyth, L. Mezger, E. Wagner, Rudolph Bentel, Theodor Engel u.a., dat. Schönthal u.a. 1860 u. 1 eingesteckter Stahlstich "Erinnerung an Kloster Schönthal" "Eduard Elwert (* 22. Februar 1805 in Cannstatt; † 9. Juni 1865 ebenda) war Professor der evangelischen Theologie in Zürich und Tübingen sowie Pfarrer und Ephorus. Eduard Elwert wurde als sechstes Kind von Immanuel Gottfried Elwert in dessen dritter Ehe in Cannstatt geboren. Er besuchte das Seminar in Maulbronn. 1832 wirkte er als Diakon in Nagold und wurde vier Jahre später, 1836, als Professor der Evangelischen Theologie nach Zürich berufen und 1839 nach Tübingen (Dr. phil. et theol.). Von 1841 bis 1850 war er Pfarrer in Mötzingen, nachdem er sich mit einem Lied auf die Farben seiner Burschenschaft den Unwillen seiner Vorgesetzten zugezogen hatte. Sein Lied Auf dunklem Grunde ruht das Leben steht noch ganz in der burschenschaftlichen Tradition. Der Text über die Farben Schwarz, Rot und Gold des Schulterbandes seiner Studentenverbindung lebt nicht nur vom im Johannes-Evangelium beschriebenen Dualismus zwischen Licht und Finsternis, sondern auch von der Hoffnung auf den Sieg des „allgewaltigen Geistes“ in uns (Strophe 2) und auf den baldigen Anbruch einer besseren Zukunft (Strophe 4): Schwarz, Rot und Gold von ew`ger Hand gemalt, Bedeutungsvoll in jedes Burschen Leben, Schwarz, Rot und Gold, vom Sieg so oft umstrahlt, Als Gott der Welt ein deutsches Herz gegeben, Ihr deutschen Farben könntet je vergehn? Kannst du die Sonne von dem Himmel streichen? Wann kann die Nacht, wann Morgenrot dem Blick entweichen? Nein, teures Band - Du kannst nie untergehn! Elwert galt unter den in seiner Zeit zahlreichen Anhängern Friedrich Schleiermachers in Württemberg als einer der feinsten und tiefsten und war dabei ein guter Philologe. Er gab aber nur sehr wenige Veröffentlichungen heraus. Von 1850 bis zu seiner Pensionierung war er Ephorus im Seminar des Klosters Schöntal. Am 9. Juni 1865, wieder in seine Vaterstadt Cannstatt zurückgekehrt, wurde er vom Tod überrascht und auf dem Uff-Kirchhof beerdigt." (Wikipedia) "Eduard Eyth (* 2. Juli 1809 in Heilbronn; † 28. April 1884 in Neu-Ulm) war ein deutscher Philologe, Dichter und Übersetzer. Eduard Eyth studierte in Tübingen von 1827 bis 1831 Theologie und Philologie. Er erwarb dort im letzten Jahr seines Studiums den Grad eines Doktors der Philosophie. 1835 erhielt er Anstellung als Oberpräzeptor an der Lateinschule in Kirchheim unter Teck, 1841 wurde er Professor am Seminar in Schöntal, wo er griechische Sprache, lateinische Dichter und Geschichte unterrichtete. In Schöntal wurde er 1865 Ephorus, und ab 1868 übernahm er die Leitung des Seminars Blaubeuren, wo er bis zu seinem Ruhestand 1877 verblieb. Eyth war Schüler des Dichters Ludwig Uhland, der ihm Anregungen für seine dichterischen Bestrebungen vermittelte. 1831 gab er seinen ersten Band Gedichte „Hilarolypos“ (Stuttgart, 1831) in griechischer Sprache heraus. Sein zweites Jugendwerk, die Übertragung der Odyssee in gereimten fünffüßigen Jamben, erschien unter dem Titel: „Die Sage von Odysseus nach Homer“ (3 Bände, 1834 f.) und war Uhland gewidmet. Neben Uhland verband ihn lebenslange Freundschaft mit den schwäbischen Dichtern Justinus Kerner und Albert Knapp. Eduard Eyth war mit Julie Capoll (1816-1904) verheiratet und Vater des Schriftstellers und Ingenieurs Max Eyth sowie einer Tochter." (Wikipedia) Karl Ludwig Friedrich Mezger (1810–1885), Ephorus des evangelisch- theologischen Seminars in Schöntal. "Theodor Engel (* 20. November 1842 in Eschenbach; † 29. Januar 1933 in Eislingen) war ein deutscher evangelischer Theologe, Geologe und Paläontologe. Engel, Sohn des Pfarrers Johann Christian Engel, besuchte das Lyceum in Esslingen und anschließend die Lateinschule in Göppingen. Ab 1860 studierte er in Tübingen an der Eberhard-Karls-Universität Theologie, Philosophie sowie allgemeine Naturwissenschaften und Geologie bei Friedrich August von Quenstedt. 1866 wurde Engel mit einer Dissertation über den Mystiker Johannes Scottus Eriugena promoviert. Seine erste Anstellung als Geistlicher hatte er in Biberach als Vikar und Pfarrverweser. Weitere Wirkungsstätten waren Heubach, Kohlberg, Würtingen, Laufen, Glatten und als Pfarrer in Ettlenschieß. Engel setzte als Paläontologe und Schüler Quenstedts (Quenstedtsche Gliederung der Hauptschichtstufen der Juragesteine, die erst 1973 durch eine neue internationale Gliederung abgelöst wurde) dessen Tradition von Exkursionsführern zu Fossillagerstätten fort, legte aber im Gegensatz zu F. A. Quenstedts Geologische Ausflüge in Schwaben. (Laupp, Tübingen 1864) größeren Wert auf eine populärwissenschaftliche Vermittlung. Theodor Engel trug in 60 Jahren eine große Anzahl an Gesteinen, Fossilien, Ammoniten, Konchilien, Mineralien und Pflanzen zusammen. Seine Fossiliensammlung gibt eine fast vollständige Übersicht über die Fauna des Jurameeres sowie auch die der Erdgeschichte. Engel war Mitbegründer des Schwäbischen Albvereins und Herausgeber dessen Blätter des Schwäbischen Albvereins. Das 1970 in Göppingen-Jebenhausen gegründete Städtische Naturkundliche Museum ging aus der Privatsammlung des Naturkundlichen Museums Dr. Engel hervor. Engel war mit Klementine Tritschler verheiratet. Sein Grab ist auf dem Friedhof in Eislingen (Süd) und trägt die Inschrift: „Theolog und Geolog“." (Wikipedia)
Format 19 x 26 cm, geprägtes Leinen der Zeit mit Titelvergoldung
Bestellnummer 11980
Sprache Deutsch