

Erscheinungsjahr 1779
Verlag Tübingen, Ludwig Friederich Fues,
Beschreibung Einband berieben und bestoßen. Ex libris (Martin Schupp) auf Innendeckel. Handschriftlicher Besitzereintrag (C.Keinath 1822) auf Vorsatz. Einige Unterstreichungen. Durchgehend etwas fleckig. Gutes Leseexemplar. "Gottlob Christian Storr (* 10. September 1746 in Stuttgart; † 17. Januar 1805 ebenda) war ein deutscher evangelischer Theologe. Er begründete die ältere Tübinger Schule der Exegese. Storr, Sohn des Konsistorialrats Johann Christian Storr und älterer Bruder von Wilhelm Ludwig Storr (1752–1804), besuchte die Klosterschule Denkendorf und das Gymnasium in Stuttgart und studierte ab 1763 zunächst Geschichte, Mathematik, Philosophie und Philologie, ab 1765 dann Theologie in Tübingen, unter anderem bei Jeremias Friedrich Reuß, Johann Friedrich Cotta (1701–1779) und Christoph Friedrich Sartorius (1701–1782). Nach dem theologischen Examen (1768) unternahm er von 1769 bis 1771 eine Bildungs- und Forschungsreise durch Deutschland, Holland, England und Frankreich. In Tübingen wurde er 1772 Stiftsrepetent, 1775 dann außerordentlicher Professor der Philosophie und 1777 außerordentlicher Professor der Theologie. 1786 erhielt er in Nachfolge von Tobias Gottfried Hegelmaier (1730–1786) die 3. Professur und hielt Vorlesungen in Moraltheologie und Systematik. Am 6. November 1797 wurde Storr von Herzog Friedrich II. zum Oberhofprediger ernannt und wechselte Ende des Jahres als Oberkonsistorialrat an den Hof nach Stuttgart. Storr gilt als Wegbereiter des rein biblischen Supranaturalismus und Begründer der älteren Tübinger Schule (Tübinger Orthodoxie). Er vertrat die Theorie, dass die kanonischen Evangelien auf die Apostel selbst zurückgehen. Was die Reihenfolge der Evangelien-Entstehung betrifft, war er einer der frühesten Vertreter der Markus-Priorität, im Gegensatz zum über Jahrhunderte unangezweifelten augustinischen Postulat der Matthäus-Priorität." (Wikipedia)
Format 17 x 11 cm, Pappband mit handschriftlichem Rückenschild
Bestellnummer 10929
Sprache Deutsch
Seiten 23, 120 S.